Ein Leipziger Schriftsteller

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Robert Kraft – Avanturier und Selbstsucher von Arnulf Meifert

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Das Buch bietet einen neuen Blick auf einen originellen Autor verschiedener Genres, der sich bis heute kaum vom Ruch der Kolportage befreien konnte und für immer in den Schatten Karl Mays verbannt schien. Meifert zeigt ausführlich auf, was zum Vergessen führte, und analysiert die Bezüge großer Autoren zu Kraft, für den sich vor allem Friedlaender/Mynona vor und Arno Schmidt und Hans Wollschläger nach dem 2. Weltkrieg einsetzten.

Robert Kraft wird vor dem Hintergrund seiner Zeit in einen breiten literarischen Kontext gestellt und zeigt unter der Oberfläche spannender Abenteuer eine Tiefe, die man bisher nicht vermutete. Das Buch von weit über 500 Seiten ist reich illustriert mit Farbtafeln aus Albert Robidas zeitgenössischer Verne-Parodie „Voyages très extraordinaires ...“.
Die ebenso intuitiv-persönliche wie wissenschaftliche Studie ergänzt die umfassende Bibliographie von Thomas Braatz und die Biographie von Henle/Richter, von der eine überarbeitete Neuausgabe in Planung ist, und ist insofern das dritte Standbein künftiger Kraft-Rezeption.
Das Buch von Arnulf Meifert wurde auf dem 2. Robert-Kraft-Symposium am 12.05.2018 vorgestellt und verkauft.
Das Buch kostet 55 € zzgl. Versand- und Verpackungskosten (D. 8,00 €).

Informationen zum Symposium

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Arnulf Meifert auf dem 2. Robert Kraft-Symposium

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Arnulf Meifert

Biographischer Überblick (Auswahl)

* 26.6.1943, Berlin

1958: lernt autodidaktisch Schlagzeugspielen
In den folgenden 11 Jahren in allen Jazzstilen unterwegs, ebenso mit Pop und Soul sowie Auftritte auf offener Bühne in mehreren Inszenierungen Hans Lietzaus (Residenztheater München)

1964-69: Studium der Literaturwissenschaft, Volkskunde, Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ab 1967 Schauspielunterricht (Hanna Burgwitz)

1969 Engagement als Regie-Assistent und Schauspieler am Schauspielhaus Hamburg unter Hans Lietzau. Uraufführung von „Ein Fest für Boris“ von Thomas Bernhard, Regie Claus Peymann.

1970/71
Avantgarde-Rockgruppe „Faust“

1972-74 Studium an der Fachhochschule für Bibliothekswesen Hamburg

1973 Gründung „1. Deutsches Trivialeum“ mit Günter Brus

1974-1987 Leitung der Bibliothek des Altonaer Museums/ Norddeutsches Landesmuseum.

1976 Gründung des Verlags Das Hohe Gebrechen, Altona/ Hohengebraching (14 Publikationen).

Ab 1976 Vorträge zu kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Themen und Essays zu Kunst und Literatur.
Zunehmende Tätigkeit als Ausstellungskurator und
Dichterlesungen zu Brus, Cioran, Fischart, Herzmanovsky-Orlando, Kraft, Jean Paul, Robert Walser etc.

1985/87 Kennenlernen von Franziska Kreitmaier und Heirat

1987 Umzug von Hamburg-Altona ins Hohengebrachinger Schloss
In den Folgejahren mit Franziska Meifert Vortrag beim „Kongress zur Prä- und Perinatalen Psychologie und Medizin“; zusammen mit Ludwig Janus Übersetzung von David Wasdells „Die pränatalen und perinatalen Wurzeln von Religion und Krieg“; Vorträge beim AVE-Festival in Arnhem/Niederlande, beim Trash-Festival Volksbühne Berlin (Christoph Schlingensief); Teilnahme Biennale Istanbul.
Diverse Lese- und Kabarettprogramme für Schulen und Seniorenheime.
LPs: Panisches Liederbuch, incredible familiar music, absolute relative music, u. a.

1999 Geburt der Tochter Marion

2012 Buch über den Zeichner
Fritz von Herzmanovsky-Orlando („Forscher im Zwischenreich“)

2016 Projekt
„1. Robert-Kraft-Symposium“ Leipzig

2018
„2. Robert-Kraft-Symposium“, Vorstellung des Buchs über Robert Kraft („Avanturier und Selbstsucher“)

September 2018 Laudatio und Lesung zur Verleihung des Kurd-Lasswitz-Preises in Leipzig

Aktuelles (15.05.2018)